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Wita 2010 (01.12.2010)

Die Spielwiese der Forscher

 

Lautes Quatschen – 5 Minuten Verspätung – komplette Verwirrung , so empfanden die Schüler unserer Schule den Vortrag über „Genetische Schaltkreise“ von Dr.Stefan Klumpp, gesandt vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, welches versucht wissenschaftliche Rätselfälle zwischen Chemie, Physik und Biologie zu erklären. Als studierter Biologe und Physiker versuchte er der gefüllten Aula des von Saldern-Gymnasiums sein schwieriges Thema nahe zu bringen. Nach den Grundlagen der Biologie, welche für die Schüler der 13. Klasse eine gute Wiederholung und für den 21er-Jahrgang einen leicht entmutigenden Ausblick bot, versuchte Dr. Klumpp anhand eines Hefepilzes hochwissenschaftliche Theorien für Alle verständlich zu machen. Es ist erstaunlich zu sehen, dass ein einziges Gen solch eines Einzellers eine ganze Leinwand voller minimaler Buchstaben füllen kann, welches die gespeicherten Informationen zeigen soll. Ein sehr interessanter Satz war : „Alles , was für einen Hefepilz gilt, gilt auch für einen Elefanten, nur ein wenig größer.“ Als Dr. Klumpp uns dann noch versucht hat zu erklären, dass Gene wie Lampen sind, welche ganz einfach an- und ausgeschaltet werden können, war die Verwirrung komplett. Trotz allem Staunen und einigem Nichtverständnis' war dieser Vortrag sehr wertvoll genutzte Zeit im Rahmen der alljährlichen Wissenschaftstage am von Saldern-Gymnasium und obendrein durchaus interessant.

 

Patrick Muschalik 21/6 & Maria Steinborn 21/8

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