Dinge, die man nicht kaufen kann
An diesem groß angelegten Projekt beteiligten sich im Schuljahr 2011/12 unsere Schüler der LuBK 5.
Welche Assoziationen wecken Liebe, Freiheit, Träume? Was haben Begrifflichkeiten wie Fantasie, Leidenschaft, Freundschaft, Empathie, Courage und Charisma gemeinsam? Sie alle bezeichnen immaterielle Werte und Eigenschaften, die es in keinem Geschäft der Welt zu kaufen gibt.
Was verbinden Kinder und Jugendliche mit diesen Dingen und wie kann man sie in künstlerische Sprache umsetzen? Diesen Fragen geht ein gemeinsames Projekt der städtischen Musikschule Brandenburg und der Galerie „Sonnensegel“ in Kooperation mit dem „freien Theaterwerk gavroche e.V. Berlin - Brandenburg“ nach.
Ausgangspunkt für das Projekt sind Antworten von Kindern und Jugendlichen auf die oben genannte Frage.
Die von den Projektteilnehmern „er- bzw. gefundenen“ Themen bilden den Stoff und den dramaturgischen Leitfaden für eine mehrmonatige performative Arbeit. Musikalische, bildnerische und darstellerische Mittel verschmelzen zu „Bildern einer Ausstellung“ und werden in Form einer Theater-Collage präsentiert. Geprobt wird das gemeinsame Agieren bzw. Musizieren von Laien und Fortgeschrittenen. Neben einem Kinderorchester der Musikschule Brandenburg und zwei Kursgruppen der Galerie Sonnensegel agieren die Schüler der Jahrgangsstufe 5 des von Saldern- Gymnasiums unter Anleitung der Fachleute vom „gavroche e.V.“. Um das Leitthema und die gefundenen Begriffe herum werden in Workshops und Proben Bausteine einer Gesamtperformance erarbeitet.
Mit drei sehr gut besuchten Aufführungen unserer Theaterperformance in der Studiobühne, u.a. auch im Rahmen der Schultheatertage, konnte das Projekt der Klasse 5L zum Thema „Dinge, die man nicht kaufen kann“ nun erfolgreich abgeschlossen werden. Die mühevollen, fast über das ganze Schuljahr verteilten Proben waren angesichts des perfekten und engagierten Zusammenspiels während der Vorstellungen vergessen. Was bleibt, ist die Erfahrung aus zahlreichen Ideen und mit harter Arbeit ein großes, sehenswertes Gemeinschaftswerk entwickelt zu haben.
I.Frohl






