Erasmus Austausch Dänemark
Im März 2026 durfte ich am Erasmus+-Austausch nach Ballerup teilnehmen, und es war ehrlich gesagt eine richtig coole Erfahrung. Unser Ziel war es, unser Englisch zu verbessern, neue Leute kennenzulernen und uns mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.
Die Anreise war zwar lang, aber das war schnell vergessen, weil wir super nett empfangen wurden. Mein erstes Highlight war direkt der Abend in der Gastfamilie. Es war irgendwie ungewohnt, aber auch total spannend, den Alltag in einem anderen Land mitzuerleben.
Am nächsten Tag waren wir im Unterricht und später in Kopenhagen. Im Danish Architecture Center habe ich Dinge gesehen, über die ich vorher nie nachgedacht hatte. Zum Beispiel spezielle Straßenbeleuchtung, die so gebaut ist, dass sie weniger Lichtverschmutzung verursacht und damit Tiere und Menschen weniger stört. Oder Ziegel, in denen Insekten leben können. Besonders überraschend fand ich auch die Idee mit eingegrabenen Gefäßen für Würmer in versiegelten Böden und Fassaden, die bewusst so gestaltet sind, dass Tiere dort leben können. Danach waren wir bei CopenHill, einer Müllverbrennungsanlage, auf der man sogar Sport machen kann. Das war definitiv ein weiteres Highlight.
Am Mittwoch haben wir mit unseren Austauschpartnern an Projekten gearbeitet. Wir haben nachhaltige Ideen aus Dänemark und Deutschland verglichen und gemerkt, dass beide Länder gute Ansätze haben, aber auch Unterschiede. Cool war auch, dass wir zwischendurch selbstständig durch die Stadt laufen konnten.
Am Donnerstag wurden wir im Rathaus empfangen und vom Bürgermeister Jesper Würtzen begrüßt. Es war interessant zu sehen, wie dort Politik gemacht wird. Ein Detail, das mir im Kopf geblieben ist: In Dänemark darf man Fahrräder kostenlos im Zug mitnehmen, eigentlich eine einfache, aber sinnvolle Idee. Später haben wir uns noch mit älteren Schülern unterhalten und unsere eigenen Projekte vorgestellt, zum Beispiel Mülltrennung oder vegetarisches Essen an unserer Schule.
Mein größtes Fazit: Ich habe nicht nur viel über Nachhaltigkeit gelernt, sondern auch gemerkt, wie wichtig es ist, sich mit anderen Ländern auszutauschen. Und ganz nebenbei habe ich neue Freundschaften geschlossen und mein Englisch deutlich verbessert.

