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Erasmus+ Fortbildung in Athen: Auf den Spuren der Demokratie

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Ende März/Anfang April durfte ich gemeinsam mit Lehrkräften aus verschiedensten Ländern Europas an einer Fortbildung in Athen teilnehmen – der Wiege der Demokratie.

 Unter dem Titel „Rediscovering the Roots of Democracy: From Ancient Greece to the European Union“ drehte sich in dieser Woche alles um die Frage, was wir heute noch von den Anfängen demokratischen Denkens lernen können und wie sich diese Ideen an Schulen lebendig halten lassen.Ich habe als Fremdprachenlehrerin ganz bewusst diesen Kurs gewählt, um neue Ideen und Inhalte für unsere Erasmus Projekte zur Demokratiebildung zu bekommen und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Programm verband Theorie und Praxis auf inspirierende Weise: Wir diskutierten Werte wie Freiheit und Verantwortung, sprachen über verschiedene Formen gesellschaftlicher Teilhabe und besuchten geschichtsträchtige Orte wie die Pnyx – dort, wo im antiken Athen die Volksversammlung stattfand. Besonders spannend war der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern über ihre Erfahrungen im Umgang mit Demokratiebildung und Schülerbeteiligung.

Für unsere Schule nehme ich viele Anregungen mit: Wie können wir Mitbestimmung und Verantwortung im Schulalltag stärken? Wie kann Europa im Unterricht praktisch erfahrbar werden? Die Fortbildung hat gezeigt, dass Demokratie nicht nur ein Unterrichtsthema ist, sondern eine Haltung, die das Schulleben durchdringen sollte – vom Klassenrat bis zu europäischen Projekten.

Ich bin überzeugt: Diese Woche in Athen war nicht nur lehrreich, sondern gibt unserer Schule frische Impulse, um junge Menschen zu ermutigen, ihre Stimme zu nutzen und das gemeinschaftliche Miteinander aktiv mitzugestalten.

Kerstin Lüssing