Wow!
Was passiert, wenn man Kindern eine große Tasche voller Schrauben und eine kleine Rolle Kabel hinstellt?
Wenn es keine Vorgaben gibt, kein „Mach daraus das oder das“, sondern nur Freiheit. Freiheit zu wählen, zu denken, zu träumen.
Genau dann passiert etwas Wunderschönes.
Plötzlich entsteht eine Idee.
„Wir bauen einen Computer!“
Ob wir noch ein paar Leinwände haben?
Na klar, antworte ich.
Ich biete ihnen sogar den Heißkleber an – und dann beginnt das große Überlegen, Planen und Tüfteln.
Als Erstes soll die Maus entstehen.
Aber wie macht man eine Maus?
Man braucht das weiße Plastikzeug – dreimal. Das wird zusammengeklebt. Und natürlich braucht es noch ein Kabel. Sie soll dem Original schließlich ähnlich sehen. Konzentriert wird ausprobiert, verworfen, neu gedacht.
Dann entdecken sie eine schwarze Leinwand. Die Größe passt perfekt – sie sieht aus wie eine Tastatur. Also wird sie zur Tastatur. Mit vielen kleinen Utensilien, mit Kabeln, mit Fantasie entsteht eine ganz eigene Version davon.
In der nächsten Stunde geht es weiter. Ein Computer braucht schließlich auch einen Bildschirm. Zwei Leinwände müssen dafür herhalten. Kabel verbinden alles miteinander. Aus einem alten Bild werden Tierköpfe ausgestanzt – sie dienen als App-Symbole. Jedes Detail bekommt Bedeutung.
Der Tower, das Herzstück des Computers, verlangt noch einmal kräftiges Nachdenken, Rätseln und gemeinsames Entscheiden. Und dann steht er da. Fertig. Selbst erdacht. Selbst gebaut.
Die Kinder haben ihre Freiheit genutzt.
Sie haben gewerkelt, ausprobiert, sich ausgetauscht, gelacht – und ein einzigartiges Werk erschaffen.
Danke für dieses Vertrauen in EUCH.
Danke dafür, dass IHR einfach macht.
Wenn wir ihnen Raum geben, entstehen nicht nur Dinge – sondern Ideen, Selbstvertrauen und echte Freude am Gestalten.
KUNST - AG Leiterin Stefanie Voland






