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Helfen oder sich helfen lassen?

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Bild zur Meldung: Helfen oder sich helfen lassen?

Wir waren am Donnerstag, den 18.12.2023 in Radewege im Kinderhospiz. Mit unserer Klasse sind wir kurz nach 8:00 Uhr mit dem Bus losgestartet, um Näheres über das Kinderhospiz zu erfahren. Gemeinsam mit Fr. Geist und Fr. Müller und dem Personal vom Hospiz haben wir verschiedene Stationen besucht. Wir waren dort für einen guten Zweck und um mehr über die Kinder, Familien, Geschwister und alles drum herum zu erfahren.

Was ist ein Kinderhospiz?
 Viele denken, es ist ein Ort zum Sterben. Doch das ist nicht so ganz richtig. Die Kinder kommen nicht, um zu sterben, sondern um den Familienmitgliedern eine Entlastung zu ermöglichen. Es wird sich um so gut wie alles gekümmert. Jedes Kind wird rund um die Uhr beaufsichtigt, fürs Essen wird gesorgt und verschiedene Aktivitäten werden auch angeboten. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Geschwister und Eltern.

Es ist alles bunt und fröhlich ausgestattet und es gibt Spielzimmer jeglicher Art. Außerdem gibt es auch Entspannungsräume und besonders ausgestattete Bäder für jegliche Einschränkungen.

Was wird dort eigentlich gemacht?
 Allgemein kann man sagen, es bereitet den Kindern eine Freude und versorgt sie und die Eltern. Um das Leben dort etwas einfacher zu machen, gibt es viele verschiedene Hilfsmittel. Zum Beispiel gibt es im Bad einen Deckenlift, der Menschen hilft, die nicht so gut aufstehen können, sie in die Badewanne zu heben.

In einer Station haben wir Morgen- und Abendrituale durchgeführt. Es gibt den Kindern Selbstvertrauen und beruhigt sie. Außerdem haben wir bei dieser Station unsere Sinneswahrnehmungen getestet. Auf einer anderen Station haben wir ausprobiert, wie wir aus dem Bett in einen Rollstuhl kommen können, ohne aufzustehen oder zu laufen. Dabei haben wir einen der Lifte getestet.
 Bei der nächsten Station haben wir über die verschiedensten Dinge geredet und Fragen gestellt. Bei der letzten Station haben wir uns angeschaut, wie eine Magensonde, wenn man nicht schlucken kann, funktioniert und wir haben gelernt, dass Vertrauen eine der wichtigsten Sachen ist. Es ist auch sehr wichtig, mit den Patienten zu reden und alles zu sagen, was jetzt gemacht wird.

Wir persönlich fanden es ziemlich spannend, interessant und wichtig.
 Es hat uns emotional mitgenommen, so viel darüber zu erfahren, wie schlecht es manchen Kindern geht. Wir haben gelernt, dass es wichtig ist, das Leben zu genießen und dankbar zu sein, dass man gesund ist.

Insgesamt fanden wir es sehr gut und wir würden es unbedingt den anderen Klassen und generell allen Menschen empfehlen, sich damit mehr zu befassen!

Lotte & Lina (7a)

 

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