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Saldern-Gymnasium feiert die Vielfalt

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Bild zur Meldung: Saldern-Gymnasium feiert die Vielfalt

Juni ist Pride Month – der Monat, in dem queere Menschen ganz besonders für ihre Rechte kämpfen. Am 03. Juni fand an unserer Schule ein Workshop zu diesem Thema statt, der vom Projekt "Bildung unterm Regenbogen" des Vereins AndersARTiG e.V. durchgeführt wurde. Dieser Verein ist der führende für LGBTQ*-Themen im Land Brandenburg und hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Vorurteile und Diskriminierung durch Bildung abzubauen. Organisiert wurde dieses Vorhaben von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die sich gegen Diskriminierung an unserer Schule einsetzt. Der Pride Month geht auf einen Aufstand im Juni 1969 in der Christopher Street in New York City zurück, bei dem sich queere Personen gegen eine Polizeirazzia wehrten. Daher kommt auch der Name Christopher Street Day. In dieser Tradition setzen sich noch heute viele Menschen für queere Rechte ein und auch wir am von Saldern-Gymnasium sind dabei.

 

Aufklärung über dieses Thema ist sehr wichtig um einander zu verstehen. Was heißt eigentlich „nonbinär“ oder „asexuell“, wie benutze ich die richtigen Begriffe und Pronomen um über und mit queeren Menschen zu sprechen und wofür stehen die Farben auf Regenbogenflaggen?

Gemeinsam haben wir spielerisch mehr über diese und ähnliche Themen gelernt. Die zwei Mitarbeitenden von AndersARTiG e.V. haben uns all unsere Fragen beantwortet, auch in einer anonymen Fragerunde.

Anschließend haben wir die Pride-Flag auf dem Schulhof gehisst. Für den gesamten Juni ist diese Flagge nun als Zeichen der Vielfalt und Toleranz zu sehen. Die Flagge an unserem Haupteingang zeigt, dass wir als Schule unseren Titeln als „Schule ohne Rassismus“ und „Europaschule“ gerecht werden und uns um ein besseres Miteinander bemühen.

Wir in der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen uns zusammen mit der gesamten Schulgemeinschaft weiter für den Kampf gegen Diskriminierung und ein toleranteres Saldern-Gymnasium ein. Ein großer Dank geht an den Förderverein der Schule für die Ermöglichung dieses Bildungsprojekts.

 

Albert Wlodarski im Namen der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

 

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